HINTER VARIVELOP
VARIVELOP ist mehr als ein Name, ein weißer Tiger und viele Farben. Hinter der Marke stehen Erfahrungen, Gedanken, Verbindungen und eine ganz eigene Art, auf Menschen, Arbeit und Entwicklung zu schauen.
Diese Seite erzählt, wie daraus VARIVELOP entstanden ist, was mich dabei prägt und welche Bedeutung hinter Name, Gestaltung und Denkweise steckt. Nimm Dir gern die Zeit und entdecke die einzelnen Punkte:
Wie aus vielen Wegen ein gemeinsamer Gedanke wurde.
VARIVELOP ist über Jahre gewachsen. Aus beruflichen Erfahrungen, persönlicher Entwicklung, vielen Fragen und der Erkenntnis, dass Dinge oft stärker miteinander verbunden sind, als sie auf den ersten Blick erscheinen.
Hinter VARIVELOP stehe ich, Marcus. Ich bin 1989 in Jena geboren und seit 2018 selbstständig als Interim-Manager, Consultant und Trainer tätig.
Mein beruflicher Weg hat mich in sehr unterschiedliche Aufgaben und Verantwortungsbereiche geführt. Dabei ging es immer wieder um Menschen, Organisationen, Prozesse, Kommunikation, Technik und die Frage, wie diese Dinge sinnvoll zusammenspielen können. Genau diese Verbindungen interessieren mich bis heute.
Was nach vielen einzelnen Stationen aussieht, folgt rückblickend einem ziemlich beständigen Muster: verstehen, verbinden, verständlich machen und weiterentwickeln.
Von starren Leistungspaketen zu VARIVELOP.
Meine Selbstständigkeit hatte bereits vor VARIVELOP einen Namen: Pflingo.
Pflingo entstand ursprünglich für eine andere Geschäftsidee und entwickelte sich später zu einem Auftritt für Personalvermittlung, Consulting und weitere HR-Dienstleistungen.
Mit der Zeit wurde dieser Rahmen zu starr. Leistungen standen nebeneinander wie in einem Katalog: Personalvermittlung hier, Beratung dort, ein weiteres Angebot daneben. Fast wie: Paket 1 und Paket 3, bitte.
Meine Arbeit funktioniert anders.
Recruiting hängt mit Arbeitgeberattraktivität zusammen. Prozesse beeinflussen die Erfahrung von Mitarbeitenden. Digitalisierung verändert Strukturen. Unternehmenskultur wirkt auf nahezu alles. Je nach Situation verändert sich die Gewichtung einzelner Themen. Die Zusammenhänge bleiben.
Gleichzeitig habe ich mich persönlich und beruflich weiterentwickelt. Dadurch entstand der Wunsch nach einer neuen Basis, die nicht nur beschreibt, was ich anbiete. Sie zeigt, wie ich denke, Zusammenhänge erkenne und mit Menschen und Organisationen arbeite.
So wurde aus einer bestehenden Selbstständigkeit ein neuer Heimathafen.
Pflingo beschrieb vor allem Leistungen. VARIVELOP beschreibt die Denk- und Arbeitsweise dahinter.
Variety + Develop.
Ich liebe Sprache, Wortspiele und die Möglichkeiten, die Worte eröffnen.
Besonders die deutsche Sprache fasziniert mich durch ihre Klarheit und ihre vielen Nuancen. Gedanken lassen sich unterschiedlich ausdrücken und trotzdem sehr genau auf den Punkt bringen. Schreiben gehört deshalb ebenfalls zu mir. Ich veröffentliche eigene Beiträge und habe auch schon Texte für andere Menschen und Organisationen geschrieben.
Für die neue Marke suchte ich einen Namen, der gut funktioniert und gleichzeitig zwei Gedanken verbindet, die für mich zusammengehören:
VARIETY – Verschiedenheit.
DEVELOP – Entwicklung.
Daraus entstand VARIVELOP.
Menschen sind verschieden. Unternehmen sind verschieden. Bedürfnisse, Erfahrungen, Fähigkeiten und Lebenswege sind verschieden. Genau darin liegen die Möglichkeiten für Entwicklung.
Menschen und Organisationen dürfen lernen, ausprobieren, bewahren, verbinden, verändern, verwerfen und neue Wege entdecken.
Für mich ist VARIVELOP deshalb mehr als ein Markenname. Der Begriff beschreibt meine Denk- und Arbeitsweise und gleichzeitig eine Vorstellung davon, wie Arbeit, Organisationen und gesellschaftliches Miteinander gestaltet werden können.
Verschiedenheit und Entwicklung gehören für mich zusammen.
Fragen stellen, bis Zusammenhänge sichtbar werden.
Ich bin neugierig. Wirklich neugierig.
Ich stelle viele Fragen, weil ich mein Gegenüber verstehen möchte. Menschen spiegeln mir häufig, dass sie dieses Interesse wahrnehmen. Genau das ist es auch. Mich interessieren andere Sichtweisen, Erfahrungen und Beweggründe.
Durch meine Empathie nehme ich schnell Stimmungen wahr. Manchmal steckt ein wichtiger Schmerzpunkt in einem einzigen Halbsatz. Solche Momente machen mich aufmerksam. Ich höre genauer hin, frage weiter und versuche zu verstehen, was sich hinter dem zunächst Offensichtlichen befindet.
Verstehen und Zustimmung sind zwei verschiedene Dinge.
Ein anderer Mensch kann sich etwas wünschen, das für mein eigenes Leben überhaupt keine Bedeutung hat. Ich kann trotzdem neugierig darauf sein und seine Perspektive verstehen. Genau daraus entstehen häufig neue Zusammenhänge.
Auch meine eigene Sicht darf sich verändern. Neue Informationen, Erfahrungen und andere Argumente können zu einer neuen Einschätzung führen.
Für mich ist das keine Wankelmütigkeit. Wissen darf eine Meinung verändern.
Ich möchte Menschen und Dinge nicht möglichst schnell einordnen. Ich möchte sie möglichst gut verstehen.
Gedankenbrücken, die im Kopf bleiben.
Komplexe Prozesse, Technik und Strukturen werden verständlicher, wenn sich eine Verbindung zum Alltag herstellen lässt. Deshalb baue ich gern Gedankenbrücken.
Wie wirksam solche Bilder sein können, hat mir ein Anruf nach einem internen KI-Workshop besonders deutlich gezeigt.
Einige Tage nach dem Workshop meldete sich eine Auftraggeberin völlig unerwartet bei mir und sagte begeistert:
„Marcus, wie geil, ich stehe gerade auf der grünen Wiese.“
Ich erinnerte mich an ebendiesen Workshop, bei dem ich sinngemäß erklärte: Wenn ihr zu einem Thema kaum etwas wisst und gefühlt mitten auf einer grünen Wiese steht, dann sagt einer KI genau das. Beschreibt, was ihr bereits wisst, warum euch das Thema beschäftigt und wo ihr gerade steht. Fragt nach Ideen, Vorschlägen, aktuellen Entwicklungen oder möglichen Fragen.
Vielleicht ist die erste Antwort großartig. Vielleicht ist sie Banane. In beiden Fällen gibt es einen ersten Aufschlag zum Weiterdenken und Recherchieren.
Genau dieses Bild ist bei ihr hängen geblieben. Als sie selbst vor einem neuen Thema stand, erinnerte sie sich an ihre grüne Wiese und fand darüber ihren Einstieg.
Solche Momente bedeuten mir viel. Ein spontan gewählter Alltagsvergleich kann etwas Abstraktes greifbar machen und Tage später genau dort wieder auftauchen, wo er gebraucht wird.
Das beschreibt einen wichtigen Teil meiner Arbeit: Komplexität darf bestehen bleiben. Der Zugang dazu bleibt verständlich.
Persönliche Perspektiven verändern den Blick.
Auch eigene Erfahrungen prägen meinen Blick auf VARIVELOP.
Ich bin Teil der queeren Community, neurodivergent und kenne körperliche Behinderungen auch aus meinem persönlichen Umfeld. Dadurch fallen mir manche Barrieren, unausgesprochene Bedürfnisse und fehlende Perspektiven früh auf.
Diese Erfahrungen machen meine Perspektive nicht allgemeingültig. Sie haben mir vielmehr gezeigt, wie unterschiedlich Menschen dieselbe Situation erleben.
Genau deshalb frage ich nach.
Meine Neurodivergenz beeinflusst zusätzlich, wie ich Zusammenhänge wahrnehme. Gedanken verbinden sich manchmal auf ungewöhnlichen Wegen. Eine Beobachtung aus einem Bereich führt zu einer Idee in einem völlig anderen. Daraus entstehen Ansätze, die vorher vielleicht noch gar nicht im Raum standen.
Manche Ideen tragen sofort. Andere entwickeln sich weiter. Einige führen zu einer besseren Idee und dürfen anschließend wieder gehen.
Möglichkeiten dürfen zunächst gedacht und betrachtet werden.
Warum ein weißer Tiger?
Der weiße Tiger begleitet mich schon lange vor VARIVELOP.
Die asiatische Kultur fasziniert mich seit vielen Jahren. Tiger haben mich dabei immer angezogen. Sie wirken majestätisch und stark. Gleichzeitig sind sie erstaunlich weich und nahbar.
Irgendwann kam der Song White Tiger von Izzy Bizu dazu. Ich liebe dieses Lied und daraus entstand mein Nickname in sozialen Netzwerken und an anderen Stellen meines digitalen Lebens.
Die tiefere Bedeutung habe ich erst mit der Zeit wirklich erkannt: Der weiße Tiger fällt aus dem Gewohnten heraus. Er ist selten und unverwechselbar. Er braucht keine lauten Farben, um aufzufallen.
Heute erkenne ich darin vieles wieder, das mich selbst beschäftigt: Stärke, die weich bleiben darf. Besonderheit, die keine Rechtfertigung braucht. Und die Fähigkeit, auch unter einengenden Bedingungen etwas von der eigenen Pracht zu bewahren.
Diese Bedeutung habe ich dem Tiger damals gar nicht bewusst gegeben. Vielleicht macht genau das die Verbindung für mich so stark.
Der Tiger war längst da. VARIVELOP hat ihm ein passendes Zuhause gegeben.
Gedanken wie Wolken.
Auch die Wolken rund um den Tiger sind mehr als Dekoration.
Für mich sind Wolken Gedanken.
Wer in den Himmel schaut und einen ruhigen Moment genießt, ist oft näher bei sich. Gedanken tauchen auf, verändern ihre Form und ziehen weiter. Manche sind leicht und schön, manche schwer. Manchmal erkennt man plötzlich ein Tier, ein Gesicht oder eine ganz andere Form.
Darin steckt für mich auch etwas aus buddhistischen Gedanken und Meditation:
Man kann Gedanken betrachten, ohne sie festzuhalten. Sie dürfen da sein. Man darf sie loslassen. Und sie werden weiterziehen.
In solchen Momenten entstehen manchmal Erkenntnisse und neue Ideen.
Die Farben rund um den weißen Tiger haben bewusst keine festgeschriebene Bedeutung. Sie können an Länder und ihre Flaggen erinnern, an unterschiedliche Communities, Hautfarben oder einfach an die Lieblingsfarbe eines Menschen.
Sie stehen für Verschiedenheit, Lebendigkeit und eine Welt, in der mehr als eine Farbe Platz hat.
Die Welt ist bunt. Und das darf sie sein.
Bunt denken. Klar kommunizieren.
Gedanken, Farben und Perspektiven dürfen bei VARIVELOP vielfältig sein. Die Vermittlung von Informationen bleibt bewusst klar.
Die Schrift ist schlicht und gut lesbar. Gestaltung unterstützt den Inhalt und gibt ihm Raum. Worte transportieren Informationen und diese Informationen dürfen verständlich ankommen.
Informationen sind klar und schnörkellos. Bunt werden sie im Kopf und in der Welt von ganz allein.
Vielleicht beschreibt genau dieser Gegensatz VARIVELOP ziemlich gut: Ein weißer Tiger zwischen bunten Gedanken, klare Worte für komplexe Themen und Raum für neue Verbindungen.
Dahinter stehe ich mit beruflicher Erfahrung, Empathie, Neugier und einer Art zu denken, die manchmal ungewöhnliche Wege nimmt.
Ich habe den Stein der Weisen nicht in der Tasche. Eine fertige Antwort brauche ich auch nicht für jede Frage.
Lieber finde ich heraus, warum Dinge sind, wie sie sind und was noch möglich ist.
